Grafikkarten-Rangliste für PC-Games

Es ist wieder eine Weile vergangen und du stehst vor der gleichen Frage wie ich erst kürzlich? Wie bekomme ich meinen Computer fit für die neuesten Games? Persönlich spiele ich am liebsten 3D-Shooter wie Battlefield oder Crysis und habe mir dafür auch extra einen großen 24-Zoll-TFT aufgestellt. Doch für ordentliche Grafik reicht mir meine betagte GeForce GTX 470 von ASUS einfach nicht mehr aus, zumal ich mir in Bälde wohl auch einen zweiten Monitor für eine größere Bildfläche gönnen will.

Doch taugt eine Neuanschaffung überhaupt? Viel Geld möchte ja auch niemand zum Fenster heraus schmeißen.

Praktisch wäre also eine Grafikkarten-Rangliste, um sich einmal selbst ein Bild zu machen, wie viel Performance ein Upgrade wirklich bringen würde. Immerhin sprechen wir hier — selbst, wenn ich meine alte Grafikkarte bei Ebay verkauft bekomme — von einer Anschaffung im Bereich über 200 Euro.

Wirklich spürbar ist ein Performance-Zuwachs von mindestens 25 Prozent — besser sind natürlich 50 Prozent und mehr. Was lässt sich in dieser Region also auftreiben?

Grafikkarten-Rangliste
Auflösungen: 1920×1200
AA-Modi: MLAA, SSAA (2×2), 4xAA, 8xAA
AF-Modi: Kein AF, 4xAF, 16xAF
NVIDIA GeForce GTX 590
200
AMD Radeon HD 6990
195
AMD Radeon HD 5970
157
NVIDIA GeForce GTX 580
146
AMD Radeon HD 6970
128
NVIDIA GeForce GTX 570
127
NVIDIA GeForce GTX 480
124
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti 448
122
AMD Radeon HD 6950
[1 GByte]
115
AMD Radeon HD 6950
[2 GByte]
114
AMD Radeon HD 5870
108
NVIDIA GeForce GTX 560 Ti
106
AMD Radeon HD 6870
[2 GB GDDR5]
101
AMD Radeon HD 6870
100
NVIDIA GeForce GTX 470
100
AMD Radeon HD 4870 X2
97
AMD Radeon HD 5850
96
NVIDIA GeForce GTX 560
95
NVIDIA GeForce GTX 295
92
AMD Radeon HD 6850
84
NVIDIA GeForce GTX 460
[1024 MByte GDDR5]
82
AMD Radeon HD 5830
78
AMD Radeon HD 6790
75
NVIDIA GeForce GTX 285
70
NVIDIA GeForce GTX 275
69
NVIDIA GeForce GTX 280
68
NVIDIA GeForce GTX 460
[768 MByte GDDR5]
67
AMD Radeon HD 4890
65
NVIDIA GeForce GTX 550 Ti
62
AMD Radeon HD 5770 / HD 6770
61
AMD Radeon HD 4870
61
NVIDIA GeForce GTX 260 216
59
AMD Radeon HD 5750 / HD 6750
56
NVIDIA GeForce GTS 450
[783 MHz GPU / 900 MHZ RAM]
51
AMD Radeon HD 4850
[1 GB DDR3]
46
NVIDIA GeForce GTS 250
44
NVIDIA GeForce 9800 GTX+ / GTS 250
44
Prozent

Da bleibt zunächst einmal GeForce GTX 480 oder die GeForce GTX 570, wenn man im Hause NVIDIA bleiben will. Ist man bereit die Fronten zu wechseln, wird man bei AMD mit der ATI Radeon HD 6970 fündig. Noch Etwas mehr Performance, die ich besonders durch meine hohe Display-Auflösung und meinen Hang zu hohen Qualitätsansprüchen beim Bild sehr befürworte, könnte es auch eine NVIDIA GeForce GTX 580 oder eine ATI Radeon HD 5970 werden. Die Karten spielen aber schon in Preisregionen, die sich nicht mehr mit meinem Konto vereinbaren lassen.

Nun denn, letztendlich habe ich mich für die GeForce GTX 570 entschieden. Sie ist mit knapp über 250 Euro gerade noch im Budget bei einem maximal möglichen Performance-Zuwachs von knapp 30 Prozent laut Grafikkarten-Rangliste. Zudem ist sie laut Test relativ sparsam und erlaubt dadurch auch einen leisen Betrieb, ohne dass man sich um einen Ohrenschutz zu sorgen braucht. Noch ausführliche Details finden sich auch direkt in diesem Grafikkarten-Vergleich, der weitere Informationen zu den 55 getesteten Grafikkarten bereit  stellt.

Die beste Grafikkarte für aktuelle Spiele

Welche Grafikkarte hat das beste Verhältnis aus Preis und Leistung und bietet die meiste Leistung fürs Geld? Man sollte sich hier an einem Preis zwischen 100 und 200 Euro orientieren, da hier die meiste Performance für jeden Euro bezahlt wird. Über 200 Euro wird dieses Verhältnis deutlich schlechter und darunter fällt die Spieleleistung extrem ab.

Konkret schlägt eine AMD Radeon HD 6750 mit knapp 70 Euro zu Buche und ist mit 1,20 Euro je Performance-Punkt objektiv betrachtet Preis-Leistungs-Sieger. Wer doppelt so viel Geld in die Hand nimmt, erhält für 130 Euro mit der AMD Radeon HD 6870 auch eine Grafikkarte mit fast doppelter Performance.

Ein weiterer großer Schritt ist erst wieder mit einer AMD Radeon HD 6970 oder einer NVIDIA GeForce GTX 570 wirklich spürbar. Die Grafikkarten kosten etwa 250 Euro und bieten dafür 20 bis 30 Prozent mehr Performance als die Radeon HD 6870.

In der Oberklasse zeigt sich die AMD Radeon HD 6990 mit dem besseren Preis-Leistungs-Verhältnis zum Preis von 550 Euro.

Betrachtet man den Extremfall, dass nur Spiele mit 2560 x 1440 Pixeln und höchsten Qualitätseinstellungen gespielt werden, verschiebt sich das Bild nur wenig. Die AMD Radeon HD 6990 bleibt beste Wahl, während die NVIDIA GeForce GTX 560 Ti in Relation sogar etwas verliert.

Weltweit erster Test zur ASUS EAH5770 mit leiserem Kühler

Nachdem AMD die ATI Radeon HD 5770 mit einem relativ lauten Referenzkühler eingeführt hat, den auch praktisch alle Hersteller für ihre eigenen Produkte verwendet haben, kommt ASUS nun endlich mit einer eigenen Kühlkonstruktion daher. Der Grafikkartenspezialist zeigt, dass man diese interessante Performance-Grafikkarte für dem Otto-Normal-User auch in angenehmer Lautstärke kühlen kann.

Der gesamte Test ist direkt bei HT4U.net zu lesen: ASUS EAH5770 mit leisen Kühler

Umfangreiche Test-Sammlung aktueller Radoen HD 5700 und und HD5800 Grafikkarten

AMD überarbeitete in den letzten Wochen die komplette Grafikkarten-Produklinie um die neue ATI Radeon HD 5000-Serie. Neu hinzu gekommen sind so zum Beispiel die ATI Radeon HD 5870, die ATI Radeon HD 5850 oder die ATI Radeon HD 5770, die vom Highend-Markt bis zum Mainstream-Bereich den größten Markt abdecken. Doch welche Karte eignet sich nun am besten für den neuen PC?

Insgesamt werden alle wichtigen Produktfelder aktueller AMD-Grafikkarten abgedeckt – vom Highend-Bereich bis zum Einsteigermarkt. Für einen ersten Überblick empfiehlt sich der passenden Artikel mit zusammenfassenden Informationen. Dort findet sich auch eine Auflistung aktueller Preise.

Wer stärker ins Detail gehen will, prüft besser die umfangreichen Einzeltests zu den entsprechenden Grafikkarten. Dort werden nicht nur die reinen Performance-Werte betrachtet, sondern auch die wichtigen Werte zu Lautstärke und Energieverbrauch. Besonders letzterer Punkt ist bei einer maximalen Leistungsaufnahme jenseits von 300 Watt nicht zu vernachlässigen.

Interessant ist auch das zusammenfassende Performance-Ranking, bei dem sich alle getesteten Produkte nochmal einmal inviduell vergleichen lassen.

Weitere Tests von Grafikkarten finden sich dann auf der Seite www.Grafikkarten-Tests.de. Dort finden sich noch mehr Berichte zu AMD-Grafikkarten, aber auch zu vielen Modellen von NVIDIA.

Dual-Channel-Speicherkit von G.SKILL: Ripjaws-Speicherkit im Kurztest

Passend zu der Vorstellung von Intels Lynnfield-Plattform haben alle Speicherhersteller zahlreiche neue DDR3-Dual-Channel-Kits auf den Markt gebracht, die zugleich schneller und sparsamer als die bisherigen Pärchen sein sollen. Zu verdanken ist letzteres dabei vor allem Intel Spezifikationen für den Speichercontroller der Lynnfield-Prozessoren. Dieser ist wie jener der Bloomfield-Modelle nämlich nur bis zu einer Speicherspannung von 1,65 Volt freigegeben.

Eine der neuen Speicherserien bildet die „Ripjaws“-Familie des Herstellers G.Skill. Den Namen verdanken die Speichermodule dabei ihrem Aussehen, denn die gezackte Rippen auf der oberen Kante der Heatspreader sollen an die Zähne eines Hais erinnern. Doch auch ihre inneren Werte kann man als „scharf“ bezeichnen, immerhin treten sie mit Taktraten bis zu DDR3-2200 und dabei noch recht scharfen Latenzen von CL 8 bis CL 9 an.

Den ausführlichen Test gibt es direkt hier.

Neues Stepping neues Glück – AMD Phenom II X4 965 BE im C3-Stepping

Die Seite Hard Tecs 4U hat einen neuen Artikel über den AMD Phenom II X4 965 BE veröffentlicht. Dort dreht sich alles um das neue Stepping, das nicht nur einen Takt von 3,4 GHz zulässt, sondern auch um die Leistungsaufnahme. Gerade dort konnte man in der Vergangenheit mit exakten und professionellen Messungen überzeugen.

Mitte August präsentierte AMD mit dem Phenom II X4 965 BE ihr neustes Top-Modell in Sachen Desktop-Prozessoren. Allerdings musste man für die 3,4 GHz Takt einige Abstriche machen und eine TDP von 140 Watt hinnehmen. Bereits damals war zu erwarten, dass die TDP in naher Zukunft gesenkt wird. Heute ist es dann soweit und AMD präsentiert den Phenom II X4 965 Black Edition im neuem C3-Stepping.

Hauptziel von neuen Steppings können höchst unterschiedlich sein. Manches Mal steht ein neues Stepping nur zur Beseitigung etwaiger Fehler – in aller Regel kann man aber von einer allgemeinen Verbesserung in der Fertigung ausgehen. Im einen oder anderen Fall kann ein neues Stepping zur besseren Performance von Prozessoren führen oder auch die Leistungsaufnahme senken. Und im Fall von AMD ist eines gewisse: das C3-Stepping ermöglicht es dem Hersteller nun eine Phenom II X4 965 mit einer TDP von 125 Watt vorzustellen. Ob sich aus dem C3-Stepping weitere Vorteile ergeben gilt es erst einmal zu prüfen.

Zum Artikel bei HT4U.net.

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